Wozu brauch ich einen Receiver?

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Die Antwort ist klar: Weil ich mit einem Receiver besser unterhalten werde. Leider ist das Wort „besser“ immer eine sehr subjektive Bewertung eines Vorganges oder Produktes ist. Im Zusammenhang mit einem Receiver steht das Wort „besser“ für einen besseren Empfang von Fernsehbildern und Tonformaten. Wobei man immer den jeweiligen Stand der Technik abwägen muss. Was vor 5 Jahren noch ein guter Receiver war, kann heutzutage ein elektronisches Gerät praktisch ohne Funktion sein. Denn ein Receiver entwickelt sich mit der Technik seiner umliegenden Hardware-Komponenten. Nun sind wir dem Ausgangsproblem – warum brauche ich einen Receiver – schon näher gekommen. Ein Receiver ist eine Kombination aus Tuner und Verstärker und in der Regel mit einer Vielzahl Stationen und Geräten verbunden. Einfach ausgedrückt, könnte man auch sagen:
Ein Receiver ist eine Art Umschaltstation für Bild- und Tonsignale.
Das Herzstück von einem Receiver ist sein Tuner, ein Empfangsteil, das normalerweise in Fernsehgeräten und Radios sein zu hause hat. Im Prinzip ist die Funktion eines Tuners schnell erklärt. Sendeanstalten schicken eine Vielzahl von Signalen in die Welt. Nachdem nach klassischer Übertragungsart die Hausantenne die Gesamtheit der Signale einfängt, hat der Tuner die ehrenvolle Aufgabe, aus dem Meer von Signalen die relevanten Formate heraus zu filtern. Die Filtertechnik basiert auf der Grundlage von Frequenzen. Auch beim Tuner wird wie beim Receiver zwischen analogen und digitalen Signalen unterschieden. Wobei die Zeichen der Zeit ganz klar auf digitale Sendeinhalte deuten. Die Zukunft gehört dem digitalem Übertragungsweg – dass ist auch bei den Receivern der Fall.
Selbst als technischer Laie ahnt man, dass es verschiedene Receiver-Arten gibt.
Wie bei allen technischen Geräten fällt es auch bei Receivern schwer, den Überblick zu behalten. Scheinbar im Minutentakt nimmt der technische Fortschritt seinen Lauf. Wer meint heute up to date zu sein, kann schon morgen etwas Neues verpassen. Umso wichtiger ist es in Sachen Receivern auch, sich guten Rat von denen zu holen, die sich mit der Materie auskennen. Auf Nummer sicher geht man, wenn man seine Füße in einen der großen Elektrofachmärkte setzt. Zugegeben, nicht jeder Elektronikmarkt hält dass, was er verspricht – besonders, was den Service und die Beratungsqualität betrifft. Aber grundlegende Receiver- Informationen kann man sich hier schon besorgen. Ein kleiner Tipp: Bevor man als Laie im Supermarkt einen Fachverkäufer aufsucht, sollte man sich einen allgemeinen Überblick verschaffen und sich mit der Materie erstmal vertraut machen. Denn die Antworten des Fachverkäufers sind, wie so oft im Leben, abhängig von der Qualität der Kunden-Fragen. Das Internet ist für die allgemeine Recherche geradezu prädestiniert.
Ältere Generationen haben es da, was die Informationssuche angeht, bedeutend schwerer gehabt. Eine andere Bezugsquelle für Receiver-Information sind sicherlich die zahlreichen Technik-Foren. Hier kann man sich informieren und miteinander austauschen. Doch Vorsicht: Auch hier gibt es „schwarze Schafe“, die sich eher profilieren wollen, als wirklich Auskünfte zu geben. Auf einen Foreneintrag zu vertrauen und sich danach sofort einen Receiver kaufen, kann gründlich daneben gehen. Vielmehr sollte man sich vor einem Receiver-Kauf in unterschiedlichen Quellen informieren. Dieser Input an Informationen zusammen mit der eigenen Meinung kann dann sicherlich der Entscheidungsfindung dienen, wenn man einen Receiver erwerben möchte. Warum brauch ich einen Receiver? Die neuen Technologien der Unterhaltungsindustrie können nur mit Hilfe eines Receivers aufeinander abgestimmt und miteinander kombiniert werden. Wer Kino-Atmosphäre oder den Klang eines Rockkonzertes live im heimischen Wohnzimmer erleben möchte, kommt an einem Receiver nicht vorbei. Wobei man wissen sollte, dass Receiver nicht gleich Receiver bedeutet. Je nach Nutzungsart und persönlichen Ansprüchen gibt es unterschiedliche Receiver-Formen.
Das Kuriose: Oftmals handelt es sich bei einem ausgeschriebenen „Receiver“ gar nicht um einen Receiver im eigentlichen Sinne. Wie anfangs schon erwähnt, ist ein Receiver eine Kombination aus einem Verstärker und einem Tuner (Empfangsteil). So handelt es sich zum Beispiel bei einem Stereo-Receiver eigentlich mehr um einen Verstärker. Zwar ist der Stereo-Receiver auch mit einem Tuner ausgestattet – das Kaufargument des Kunden liegt aber meist auf der Verstärkerseite. Ein anderes Beispiel für einen Nicht-Receiver im klassischen Sinne ist ein HDMI-Receiver. Auch bei ihm nimmt die eigentliche Empfangsfunktion nur einen sehr kleinen Teil in Anspruch. Hauptaufgabe von einem HDMI-Receiver ist die Bildung einer Schnittstelle für elektronische Geräte. Das Ziel mit dem Anschluss eines HDMI-Receivers ist die störungsfreie Übertragung von digitalen Signalen. Auch weil die digitale Empfangsqualität besser ist, je kürzer die angeschlossenen HDMI-Kabel sind.
Ein HDMI-Receiver ist da eine nützliche Überbrückungsstation.
Auch AV-, BluRay- oder DVD-Receiver fallen in diese Kategorie. Sie sind oft eine Zusammensetzung aus mehreren Gerätekomponenten wie Verstärker, Recorder oder auch Tuner. Die klassischen und damit auch typischen Receiver-Vertreter sind Digitalreceiver und Sat-Receiver. Ein Sat-Receiver stellt gewissermaßen die „Mutter“ aller Receiver dar. Seine Hauptaufgabe besteht im Empfang von Satellitenprogrammen. Ein Sat Receiver wandelt elektrische Signale in ein Videosignal um, das dann vom angeschlossenen Fernsehgerät wiedergegeben werden kann. Auf diesem Weg wandern die verschlüsselten Fernsehprogramme ins heimische Wohnzimmer.