Einen HD Receiver benötigt man, um den Empfang von hoch auflösendem Fernsehen zu ermöglichen. Dabei steht die Abkürzung für High Definition. High Definition bezieht sich auf die Auflösung der Bildformate. Die aktuell üblichen Bildauflösungen liegen bei 1280 x 720 und 1920 x 1080. 
Was man bei aller Euphorie aber nicht vergessen sollte: HD Receiver ist nicht gleich HD Receiver. Je nachdem, über welche Medien man das hoch auflösende Fernsehen speist, sind andere HD Receiver notwendig. So braucht es für den Empfang via Satellit in der Regel einen anderen HD Receiver als bei der Übertragung über das Kabel oder die normalen Antennensysteme. Auch innerhalb eines Übertragungsweges ist es nicht garantiert, dass ein HD Receiver alle Möglichkeiten des HDTV (High Definition Television) abdecken kann. So verwenden beispielsweise viele Bezahlsender eigene Receiver, die mitunter nicht problemlos mit HD Receiver anderer Hersteller ersetzt werden können.
Mischgeräte, die auf den jeweiligen Empfangsweg umschalten, sind gegenwärtig zumindest im HDTV-Bereich nur sehr selten erhältlich. Entscheidend für einen Ersatz oder Tausch des HD Receivers sind seine Kompatibilität zum Übertragungsweg (Medium) und das Lesen des individuellen Kompressionsstandards. Kompressionsstandards bezeichnen die Norm der Komprimierung, mit der die Sendanstalten ihre digitalen Signale transportieren.
Ein guter HD Receiver ist aber noch keine Garantie, dass das hoch auflösende Fernsehen in sehr guter Qualität empfangen. Entscheidend für das digitale Fernseherlebnis sind die Anzahl HD-kompatiblen Geräte und deren Abstimmung. So nützt es nichts, wenn der hochklassige Fernseher gut auflösende Bildformate garantiert, der HD Receiver aber nicht in der Lage ist, alle Bildpunkte angemessen umzuwandeln und diese hochzurechnen. Wer HDTV in höchster Qualität wünscht, sollte sich beim Kauf adäquat beraten lassen und die notwendigen Hardwarekomponenten sorgsam zusammenstellen.